30.07.2017: Ensemble Barokoko

„Spezza, amor, l’arco!“

Sonntag, 30. Juli 2017, 17:00 Uhr

Kammermusik aus italienischen Kirchen und Palästen

Es musiziert das Ensemble Barokoko

Sonja Eller: Sopran

Annette Stader – Flöte

Ralf Merschformann: Oboe

Ulrike Merschformann: Fagott

Alexander Bürkle: Orgel und Spinett

Sonja Eller erhielt ihre erste Gesangsausbildung bei Annerose Arglebe in Porto/Portugal. Sie absolvierte Kurse in der historischen Aufführungspraxis Alter Musik bei Hermann Max, im Opern- und Oratorienfach bei Prof. Rosemarie Schmid (Graz) und den Meisterkurs Gesang bei Prof. Horst Günter (Freiburg). Sie genoss eine mehrjährige Ausbildung als dessen Schülerin und zum Studium der Liedliteratur, von Herta Schulz (Stuttgart). Zudem wurde sie betreut durch Roberto Villas im Rahmen der „Maria-Callas-Stiftung“ (Konstanz/Luzern) zur Vorbereitung ihrer Auftritte bei Kantaten, Messen, Oratorien und in Kammermusik-konzerten. Sonja Eller leitet zwei Kirchenchöre.

Annette Stader, die Flötistin, hat ihre musikalische Laufbahn an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach/Schwaben begonnen, die sie als „Staatlich geprüfte Leiterin der Laienmusik“ verließ. An der Musikakademie in Wiebaden nahm sie ein Studium im Fach Musikpädagogik auf, das sie, ausgebildet insbesondere von dem norwegischen Musiker Lars Asbjörnsen, mit dem Titel „Diplomierte Instrumentalpädagogin“ beendete. Seit 2004 unterrichtet Annette Stader auf der Insel Reichenau. Sie ist gefragte Flötistin in verschiedenen Orchestern; als Mitglied des Bläserensembles „Quintetto Legno“ tritt sie regelmäßig in Konzerten auf.

Auch die weiteren Mitwirkenden, Ulrike und Ralf Merschformann, haben sich über viele Jahre hinweg intensiv mit ihren Instrumenten beschäftigt, die Musik jedoch nicht zu ihrem Beruf gemacht. Sie sind in der Region als Mitglieder verschiedener Orchester, so des Bodensee Ärzteorchesters, musikalisch verwurzelt, pflegen das Ensemblespiel in wechselnden Holzbläserformationen zwischen Bläserquintett und Dixtour und sind so manchem Chorsänger durch ihre regelmäßige Mitwirkung bei Kantaten, Oratorien und Kirchenkonzerten bekannt.

Alexander Bürkle begann seine musikalische Laufbahn mit neun Jahren als Hilfsorganist in der Pfarrkirche seines Heimatdorfes Bohlsbach (heute ein Stadtteil von Offenburg). Er nahm während seiner Schul- und Studienzeit Klavier- und Orgelunterricht bei verschiedenen Lehrern. Erst seit 2003, seitdem auf der Insel Reichenau ansässig ist, kam noch das Cembalo dazu. Er fungiert in Gottesdiensten als Organist in den drei romanischen Kirchen der Insel sowie in mehreren Kirchen in Konstanz. Im Zentrum seines musikalischen Interesses steht die barocke Kammermusik. (Im Hauptberuf ist er Professor für Biologie an der Universität Konstanz.)