22.08.2010: Ensemble „A Cinque Voci“

Programm: Ad mortem festinamus – Sprüche und Gesänge zur Vergänglichkeit

A Cinque Voci spannte mit einem farbigen Programm einen grossen Bogen vom Mittelalter bis zum Barock mit Musik und Texten zu Leben und Tod. Gesänge aus dem Llibre Vermell, den Cantigas de Santa Maria, dazu Motetten der frühen Barockkomponisten Hassler, Schein und Monteverdi, wechselten sich ab mit rezitierten Texten und einem Totentanz. Begleitet wurden die Gesänge und Motetten von Blockflöten, Lauten, Viola da Gamba, Drehleier und Rahmentrommeln.

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Regine Andresen – Sopran, Blockflöte und Drehleier

Cornelia Baltensperger – Sopran und Rahmentrommel

Sandra Mazzoni – Alt und Laute

Ursula Reber – Blockflöte und Alt

Beat Merz – Bariton, Laute und Blockflöte

Peter Corrodi – Bass, Rahmentrommel und Blockflöte

Peter Kilga – Viola da Gamba und Bass

Internetadresse: www.a-cinque-voci.ch

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Ad mortem festinamus

Ich habe mich entschlossen, vom Verächtlichen der Welt zu schreiben,

Damit diese degenerierten Zeiten nicht vergeblich vergehen.

Nun ist die Stunde, um vom bösen Todesschlaf zu erwachen.

Wir eilen dem Tod entgegen, wir wollen nicht mehr sündigen.

Kurz ist das Leben und in Kürze endet es,

Der Tod kommt schneller als man glaubt.

Der Tod vernichtet alles und verschont keinen.

Wir eilen dem Tod entgegen, wir wollen nicht mehr sündigen.

(aus dem Lied: Ad mortem festinamus)

Videoaufnahme vom Konzert: „Ad mortem festinamus“ Llibre Vermell de Montserrat (1399)

Weitere Videoclips vom Konzert: www.youtube.com/AntaBrink

Fotos & Video: Antonio Anta Brink

Bericht in den Schaffhauser Nachrichten: Auf ein Tänzchen mit dem Knochenmann